Young Visions: ein Erfahrungsbericht
Der Fachrat Islamische Studien e.V. (FIS) ist ein Zusammenschluss muslimischer AkademikerInnen aus den Disziplinen der islamischen Theologie, der Erziehungs-, Religions- und Islamwissenschaft. Seit 2014 engagieren wir uns öffentlich als unabhängiger Verein in Hamburg und darüber hinaus in Angelegenheiten der islamischen Lehre.
Fachrat Islamische Studien, Hamburg, Homepage, Roberto Pera, Nedra Ouarghi, Abu Ahmed Jakobi, Peer-Projekt, Peer Projekt, Islam, Moslems, Muslime, Musliminnen, Prävention, Extremismus
18172
post-template-default,single,single-post,postid-18172,single-format-standard,bridge-core-2.7.3,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,qode_grid_1200,transparent_content,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-25.8,qode-theme-bridge,disabled_footer_bottom,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-6.6.0,vc_responsive,elementor-default,elementor-kit-18218


Young Visions: ein Erfahrungsbericht

Ein Bericht von Yasemin, Peer und Mitglied der Young Visions Jugend-AG:

Young Visions ist eine interreligiöse Dialoginitiative, welche zweimal jährlich Diskussions- und Austauschformate für junge Menschen veranstaltet. Unter dem Titel „Grenzenlos – Wie weit dürfen WIR gehen?“ fand am 8. Dezember 2020 über Zoom die jüngste Veranstaltung statt. Dabei hat die Jugend-AG erstmals gänzlich selbstständig die gesamte Konzeption übernommen.

Die Veranstaltung begann mit einem offenen Einstieg, worin die rund 30 Teilnehmenden ihre Assoziationen zur Frage „Wo gibt es Grenzen?“ mittels Mentimeter miteinander teilten.

Nach der Begrüßung führte die Moderatorin und Leiterin der Jugend-AG Linah in die Regeln und den Ablauf des Abends ein. Im Anschluss wurde ein Dialogformat zwischen vier Jugendlichen unterschiedlicher Religionen eröffnet, worin sie zur Frage nach Grenzen in ihrer jeweiligen Religion in einen Austausch kamen. Dies diente als Impuls für die späteren Gruppenarbeiten.

Vor der kleinen Pause durfte ich noch ein selbstgeschriebenes Gedicht vortragen, dass von Hass und Vorurteilen handelte. Danach ging es mit den Kleingruppen weiter. Hier wurden folgende Fragen behandelt und diskutiert:

  • Warum hat man Grenzen?
  • Gibt es in der Religion etwas, was grenzenlos ist?
  • Wie frei ist die Meinungsfreiheit?

 

Kurz vor Schluss gab es noch einen Überraschungsakt für die Teilnehmenden: zwei liebe Damen aus dem Stadtteilkantorat Mümmelmannsberg sorgten für einen musikalischen Part und sangen drei Lieder vor.

Die Veranstaltung endete mit einem religiösen Impuls von Julie aus der Jugend-AG:
Die gute Energie und Verbundenheit, die wir heute erfahren haben, wollen wir gemeinsam allen Lebewesen widmen. Wir denken an unsere Mitmenschen, denen die Coronakrise besonders zu schaffen macht, an jene, die sich einsam fühlen und an alle anderen Mensch, die leiden. Auch denken wir an unsere Umwelt und die Pflanzen und Tiere, die ebenfalls unter schlechten Bedingungen leiden müssen. Wir wünschen uns für all diese Wesen Kraft und wollen ihnen gute Wünsche zukommen lassen. Mögen alle Lebewesen Glück erfahren und einen Ausweg aus ihrem Leiden finden. 

Ich denke, die Veranstaltung ist uns sehr gut gelungen. Mir hat an der Veranstaltung insbesondere der offene Austausch und die liebevolle Stimmung gefallen. Die Meinungen der anderen fand ich sehr interessant und wichtig. Ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung und den Austausch mit neuen Teilnehmenden!