In Hamburg existiert ein bundesweit einmaliges Modell des Religionsunterrichts. Der sogenannte Religionsunterricht für alle (RUfa) zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass die Inhalte von den Religionsgemeinschaften gleichberechtigt verantwortet werden. Seit Verabschiedung der Staatsverträge zwischen der Stadt Hamburg und den muslimischen Verbänden, formulieren diese seit 2013 im Rahmen des Artikels 7.3 des Grundgesetztes die Unterrichtsinhalte mit. Es handelt sich um einen gemeinsamen dialogischen Unterricht von Schüler*innen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. In diesem Kontext wirken wir als FIS an entsprechenden Qualifizierungsreihen für Lehrkräfte mit.